Dju-Su / Jiu-Jitsu / Kempo-Jitsu

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Was bedeutet Selbstverteidigung?

Selbstverteidigung ist und bleibt das Ziel der Kampfkünste - einen Angriff rationell und effektiv zu verhindern und den / die  Angreifer angriffsunfähig zu machen.

Jeder Kampfkünstler sollte in einer Verteidigungs- und damit Stresssituation kontrolliert handeln, denn die Verteidigung muss immer im Verhältnis zum Angriff stehen, weshalb übertriebene Härte zu vermeiden ist.

Selbstverteidigung darf nur in Notwehr bzw. bei Nothilfe angewendet werden, das heißt bei einem gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff gegen sich oder einen anderen. In Deutschland ist Notwehr im Strafgesetzbuch (§ 32 StGB), im Bürgerlichen Gesetzbuch (§ 227 BGB) sowie im Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (§ 15 OWiG) geregelt.

 

Jeder Kampfkünstler sollte sich ehrenhaft verhalten 

und sein Können niemals missbrauchen !!


Dju-Su / Jiu-Jitsu

Dju-Su / Jiu-Jitsu ist eine relativ moderne Kombination chinesisch-japanischer Selbstverteidigungskunst, die ihren Ursprung in den jahrhundertealten asiatischen Kampfkünsten hat. Bei uns werden die traditionellen chinesisch-japanischen Künste im Tiger- und Drachenstil gepflegt - aber vor allem moderne und realistische Straßentechniken trainiert.

Jiu-Jitsu, die alte Kunst der Samurai, wie auch Dju-Su, die chinesische Art des Jiu-Jitsu, bedeutet soviel wie: „Sanfte Kunst“, wobei diese Bezeichnung heute nicht mehr zutrifft, da das moderne Dju-Su / Jiu-Jitsu auch viele harte Techniken beinhaltet, um sich in der heutigen Zeit angemessen verteidigen zu können.

Die Bezeichnung Dju-Su stammt vom Begründer des Stils, Sifu Tze, der so seine chinesische Art des Jiu-Jitsu beschreibt. So stecken im Begriff des Dju-Su die jahrzehntelange Erfahrung und der Charakter seines Gründers.

Zur Ausbildung im Dju-Su / Jiu-Jitsu gehört nicht nur das Erlernen allgemeiner Kampfkunsttechniken; es wird auf Stärken und Schwächen jedes Schülers eingegangen, um so ein optimales Wissen und Können zu erreichen. Es werden Blöcke, Schläge, Tritte, Stöße und Würfe, sowie schmerzhafte Hebel und Griffe angewendet. Auch mit gezielten Techniken auf Nervenpunkte und andere empfindliche Körperstellen wird gearbeitet. Die Vorgehensweise wird immer der jeweiligen Situation angepasst, um unangemessene Härte zu vermeiden.

Da Dju-Su ein offenes System ist und immer wieder modernisiert wird - wie oben beschrieben - bildet es eine wichtige Grundlage vieler anderer moderner SV-Systeme, beispielsweise des Krav Maga oder des Systema, die sich jedoch weniger als Kampfkünste und mehr als Systeme verstehen. Dju-Su steht diesen in nichts nach - es beinhaltet jedoch auch denjenigen Teil, der ihm die zusätzliche Einstufung als Kampfkunst erlaubt und es dadurch jedem Schüler ermöglicht, die charakterliche Reife zu erlangen, um eine solche "Waffe" verantwortungsvoll einsetzen zu können.

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Kempo-Jitsu

Kempo-Jitsu wird beim Roten Drachen als Kempo-naher Jiu-Jitsu-Stil gepflegt. Es werden in erster Linie kurze und effektive Kempotechniken im Tiger- und Dachenstil trainiert. Kempo bedeutet so viel wie „Weg der Faust“, im Prinzip auch „Weg der Selbstverteidigung“ und Jitsu „Kunst“, weshalb wir die Bezeichnung „Kunst der Selbstverteidigung" für Kempo-Jitsu bevorzugen.

Wir trainieren das Kempo-Jitsu nach den gleichen Vorgehensweisen und Prinzipien wie das Dju-Su / Jiu-Jitsu. So verschmelzen unsere SV-Stile harmonisch und bieten dadurch unseren Schülern ein großes Repertoire für das Erlernen und spätere fundierte Beherrschen der chinesisch-japanischen Kampfkünste!

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